Komponieren in einer ausschließlich vom Verstand dominierten Kultur, bei spürbarer Lähmung der erfindenden und formenden Kräfte?
Es gibt nur die Wahl sich der analytischen Haltung von Technik und Wissenschaft anzupassen oder aber ihr bewußt zu widerstehen.
Mein „Komponieren“ ist meditativ, spontan aus dem Augenblick heraus, in einem Kontakt mit dem „inneren Raum“, wo Kreativität und Schönheit entsteht.
1940
geboren in Wien
1956
Violinstudium an der damaligen Akademie für Musik und Darstellende Kunst
1964
Geiger beim Schwedischen Radiosymphonieorchester Stockholm,
Komposition bei Karl-Birger Blomdahl
1967
Mitglied der Königlichen Philharmonie Stockholm
1970
Rückkehr nach Österreich
1971
Kompositionspreis der „Nordelbischen Tage“ Hamburg
1975
Förderungspreis des BMfUK
1978
Förderungspreis der Stadt Wien
1988
Theodor Körner-Preis
Werke für das Ensemble Wiener Collage
- „Passages in the Wind” (1987)
- Bariton and 6 Instruments, Text: John Gracen Brown
- Reflections in Air (1990)
- für Streichtrio
- Quintett (1989)
- für Klar., Hr., Klav., Vl., Vc.
- Triaphonien I – V (1995–2005)
- verschiedenartige Triobesetzungen
- „Yoziguanatzí“ Tres leyendas centroamericanas —(1994)—
- Kammerorchester
- “in der todesstunde von alfons alfred schmidt” (1998)
- Bühnenspiel für Sänger, Sprecher und 7 Instrumentalisten Text: Martin Amanshauser
- Concerto da camera (2002)
- „En svensk jullegend“ Eine schwedische Weihnachtslegende (2005)
- für Cembalo und Streichquartett
