Märchen und Klagen

Arnold Schönberg Center, Wien | Dienstag, 24. April 2018, 19.30 Uhr
Konzertzyklus 30 Jahre Ensemble Wiener Collage

Dietmar HELLMICH (*1976)
Kammermusik Nr. 16 (2017/18) (UA) für 6 Instrumente 

Wladimir PANTCHEV (*1948)
Kúkeri (Märchen) (2017) (UA)

Zdzislaw WYSOCKI (*1944)
PEZZO CAOTICO TRITTICO op. 77 (2016/2017) (UA) für neun Spieler

René STAAR (*1951)
Monumentum pro Thomas Alva Edison op. 34 (2017/18) 4. Abguss für Cembalo, Harfe und Gitarre (UA)
Totenklage für hohen Sopran und 10 Instrumente op. 22p bis (2017) (UA)
60mal Sigrid Wiesmann op.14/8 (2001) für Klavier und Celesta

Arnold SCHÖNBERG (1874 - 1951)
Herzgewächse op.20 (1911) für hohen Sopran, Harfe, Akkordeon (Harmonium) und Celesta

Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums stellt das Ensemble Wiener Collage seine Komponisten in den Mittelpunkt: sie alle wurden um ein neues Werk gebeten, das in einem drei Konzerte umfassenden Programmzyklus uraufgeführt werden soll.

Das Programm spannt einen Bogen von bulgarischen Märchen (Wladimir Pantchev) hin zu klagenden Liedern. Das von Schönberg vertonte Gedicht „Herzgewächse“ des symbolistischen Dichters Maurice Maeterlinck (in einer Übersetzung von Friedrich von Oppeln-Bronikowski) und Interpretationen des von Hugo Ball für die erste Vorstellung des „Cabaret Voltaire“ inmitten des ersten Weltkriegs verfassten dadaistischen Lautgedichts „Totenklage“ (René Staar) drücken tiefen Schmerz aus. „Meiner müden Schwermut blaues Glas“ singt der Sopran zu Beginn der halsbrecherisch anspruchsvollen „Herzgewächse“, während Dietmar Hellmich und Zdzislaw Wysocki in ihren Instrumentalstücken vor allem den verschiedenen Möglichkeiten einer ausgefallenen Instrumentalbesetzung nachspüren : Klavier, Akkordeon, Celesta, Cembalo, Harfe, Vibraphon, Kuhglocken, große Trommel, Piccolo und Altflöte  sowie Kontrabass wurden Inspiration und Herausforderung für die neugeschriebenen Kompositionen dieses Abends.

Michael Franz Woels hat René Staar zum Interview gebeten und auch über dieses Programm gesprochen - nachzulesen auf den Seiten von music austria.

Anlässlich des Konzertzyklus hat sich René Staar mit allen Komponist/innen des Ensemble Wiener Collage getroffen und über ihr kompositorisches Schaffen unterhalten. Entstanden ist daraus die Essaysammlung Stimmen der Vielfalt .

Das Konzert wird am 11. Juni 2018 um 23.03 Uhr im Rahmen der Sendung Zeit-Ton auf Ö1 gesendet.

Besetzung:
Miki Sasakawa, Sopran
René Staar, Dirigent
Ensemble Wiener Collage

Karten: € 14 , erm. € 7

Mit Unterstützung von Wien Kultur, Bundeskanzleramt Kunst:Kultur, GFOEM/akm, ske/austromechana

      

Arnold Schönberg Center, Wien | Dienstag, 24. April 2018, 19.30 Uhr
Konzertzyklus 30 Jahre Ensemble Wiener Collage

Dietmar HELLMICH (*1976)
Kammermusik Nr. 16 (2017/18) (UA) für 6 Instrumente 

Wladimir PANTCHEV (*1948)
Kúkeri (Märchen) (2017) (UA)

Zdzislaw WYSOCKI (*1944)
PEZZO CAOTICO TRITTICO op. 77 (2016/2017) (UA) für neun Spieler

René STAAR (*1951)
Monumentum pro Thomas Alva Edison op. 34 (2017/18) 4. Abguss für Cembalo, Harfe und Gitarre (UA)
Totenklage für hohen Sopran und 10 Instrumente op. 22p bis (2017) (UA)
60mal Sigrid Wiesmann op.14/8 (2001) für Klavier und Celesta

Arnold SCHÖNBERG (1874 - 1951)
Herzgewächse op.20 (1911) für hohen Sopran, Harfe, Akkordeon (Harmonium) und Celesta

Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums stellt das Ensemble Wiener Collage seine Komponisten in den Mittelpunkt: sie alle wurden um ein neues Werk gebeten, das in einem drei Konzerte umfassenden Programmzyklus uraufgeführt werden soll.

Das Programm spannt einen Bogen von bulgarischen Märchen (Wladimir Pantchev) hin zu klagenden Liedern. Das von Schönberg vertonte Gedicht „Herzgewächse“ des symbolistischen Dichters Maurice Maeterlinck (in einer Übersetzung von Friedrich von Oppeln-Bronikowski) und Interpretationen des von Hugo Ball für die erste Vorstellung des „Cabaret Voltaire“ inmitten des ersten Weltkriegs verfassten dadaistischen Lautgedichts „Totenklage“ (René Staar) drücken tiefen Schmerz aus. „Meiner müden Schwermut blaues Glas“ singt der Sopran zu Beginn der halsbrecherisch anspruchsvollen „Herzgewächse“, während Dietmar Hellmich und Zdzislaw Wysocki in ihren Instrumentalstücken vor allem den verschiedenen Möglichkeiten einer ausgefallenen Instrumentalbesetzung nachspüren : Klavier, Akkordeon, Celesta, Cembalo, Harfe, Vibraphon, Kuhglocken, große Trommel, Piccolo und Altflöte  sowie Kontrabass wurden Inspiration und Herausforderung für die neugeschriebenen Kompositionen dieses Abends.

Michael Franz Woels hat René Staar zum Interview gebeten und auch über dieses Programm gesprochen - nachzulesen auf den Seiten von music austria.

Anlässlich des Konzertzyklus hat sich René Staar mit allen Komponist/innen des Ensemble Wiener Collage getroffen und über ihr kompositorisches Schaffen unterhalten. Entstanden ist daraus die Essaysammlung Stimmen der Vielfalt .

Besetzung:
Miki Sasakawa, Sopran
René Staar, Dirigent
Ensemble Wiener Collage

Karten: € 14 , erm. € 7

Mit Unterstützung von Wien Kultur, Bundeskanzleramt Kunst:Kultur, GFOEM/akm, ske/austromechana