Dodekaphonie und Formalisierung

Dodekaphonie und Formalisierung
16. März 2023, 18.30 Uhr | Arnold Schönberg Center

Christoph HERNDLER
Neues Werk (UA)

Simeon PIRONKOFF
Neues Werk (UA)

Gerald RESCH
Neues Werk (UA)

Petra STUMP-LINSHALM
Neues Werk für Kontrabass solo (UA)

Thomas WALLY
Neues Werk für Harfe Solo (UA)

Arnold SCHÖNBERG
Bläserquintett op 26

Anlässlich 100 Jahre Zwöftontechnik plant das Arnold Schönberg Center eine neue Ausstellung, die von uns mit zwei Konzerten begleitet wird.
Die Dodekaphonie ist der historisch gesehen wohl nachhaltigste Versuch, komponierte Musik nach dem Zusammenbruch der harmonisch-funktionalen Tonalität auf eine neue, theoretisch fundierte Grundlage zu stellen. Die kompositorische Arbeit besteht also nicht mehr nur in der kreativen Arbeit im und am Material, sondern auch in einer davor zu leistenden Reflexion über die Regeln, nach denen diese Arbeit erfolgen soll. Dass diese Regeln individuell gesetzt und daher nicht von vornherein nachvollziehbar sind, gehört zu den Herausforderungen, denen sich KomponistInnen Neuer Musik zu stellen haben.
Dieser Herausforderung, auf eigenen Regeln basierend Musik zu schaffen, diesen Regeln
im Kompositionsprozess strikt zu folgen oder sie zu verändern oder gar zu negieren (wie es auch Schönberg getan hat), stellen sich nun fünf KomponistInnen in fünf Solostücken, die zwischen den Sätzen des Bläserquintetts op.26 eingeschoben werden. Keine(r) von ihnen schreibt dodekaphonisch (die Zwölftontechnik ist ein abgeschlossenes Kapitel der Musikgeschichte), doch jede(r) folgt eigenen Regeln, seien sie nun abstrakt-systematisch, pragmatisch oder intuitiv.

Dodekaphonie und Formalisierung
Donnerstag, 16. März 2023, 18.30 Uhr

Arnold Schönberg Center 
Zaunergasse 1-3, 1030 Wien
Karten: 14 € | U26 Eintritt frei

Mit Unterstützung von Wien Kultur, Bundesministerium für Kunst, Kultur, Öffentlichen Dienst und Sport,  Gföm/akm, ske/austromechana