Herbert Lauermann

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Mein Hauptinteresse gilt in zunehmendem Maße dem Wort. Das Wort als Kommunikationsmittel; das Wort als unerschöpfliche Quelle für Material und Form. Das analytische Erfassen und klangliche Umsetzen von Sprachstrukturen und Sprachlauten in Musik und damit das Vermitteln von Inhalten in einer neuen reduzierten, zerbrechlichen Klangsprache ist Ziel meiner kompositorischen Auseinandersetzung mit dem Wort.
Herbert Lauermann

Herbert Lauermann, 1955 in Wien geboren, studierte neben privaten Musikstudien bei Ernst Vogel Komposition bei Erich Urbanner an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.

Er unterrichtete an einem Bundesrealgymnasium Musikerziehung, seit 1987 ist er Lehrer für Tonsatz an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien und seit 2003 am selben Institut außerordentlicher Universitätsprofessor für Komposition.

Herbert Lauermann ist für seine künstlerische Arbeit mit mehreren Preisen ausgezeichnet worden. 1980 erhielt er den Förderungspreis der Theodor-Körner-Stiftung, 1981 und 1985 das Staatsstipendium für Komposition der Republik Österreich, 1982 den Förderungspreis des Landes Niederösterreich, 1990 den Förderungspreis des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur für seine Oper "Wundertheater", 1994 den Preis der „Austro-Mechana“, 1994 den Maecenas-Preis, 2000 den Kulturpreis für Musik der Stadt Wien und 2001 den Würdigungspreis für Musik des Landes Niederösterreich. 2006 wurde er mit dem Goldenen Ehrenzeichen für die Verdienste um die Republik Österreich ausgezeichnet.

Werke für das Ensemble Wiener Collage:

… ins Innere… (Verbum V – Fuga) (1996/97)
für Klarinette, Horn, Violine, Cello und Klavier
12 Sätze in unterschiedlicher Besetzung nach I.Bachmann

Pa Stjärnorna (1999)
für Klaviertrio (n.A.Strindberg)

Augenblick des Lebens (2010)
Ein Bericht für Sprecher, 9 Instrumente und CD-Zuspielung; Text: Robert Schindel